Oxid entfernen: So perfektionieren Sie Ihr Laserteil

Oxid entfernen ist immer dann notwendig, wenn beim Laserbrennschneiden, also beim Sauerstoffschneiden Teile produziert werden, die danach beschichtet oder verschweißt werden. Werden Blechzuschnitte mit Oxidschicht gepulvert oder lackiert, dann fällt bereits bei leichter Krafteinwirkung die Oxidschicht mitsamt der Beschichtung ab. Auch die Güte der Schweißnaht leidet, werden Teile mit Oxidschicht verschweißt. Alternativ kann die Oxidschicht auch verhindert werden, indem das Laserschmelzschneiden zum Einsatz kommt, also mit Stickstoff geschnitten wird. Bei Materialstärken jenseits der 4 mm wird dies aber aus Wirtschaftlichkeitsgründen nur ungern eingesetzt. Der kompakte Überblick bietet Ihnen alles Wichtige zum Thema „Oxid entfernen“. Für individuelle Fragen sind wir Ihre kompetenten Experten.

Unterschiedliche Möglichkeiten zur Oxidentfernung

In Brennbetrieben ist es die gängige Methode, dass die anhaftende Oxid-Schicht mit Strahltechnik bearbeitet wird. Die Strahltechnik, die in den Brennbetrieben genutzt wird, ist bei den Unternehmen, die als Feinblech-Bearbeiter agieren, häufig nicht verfügbar. Außerdem wird hierbei zu viel Energie ins Teil eingebracht, so dass bei dünneren Materialien Verzug entsteht. Deshalb muss bei dünneren Blechen die Oxidschicht auf andere Weise entfernt werden. In der Regel wird dann die Entgratmaschine dafür genutzt, um professionell Oxid zu entfernen. Die Oxidschicht, die durch die Bearbeitung des Blechs mit dem Laser entstanden ist, kann in aller Regel erfreulich unkompliziert abgebürstet werden. Allerdings hängt der Erfolg der Maßnahmen auch davon ab, wie alt die Werkstücke sind und welche Legierungen zum Einsatz gekommen sind. Es ist möglich, dass die Oxidschicht manchmal auch ein wenig hartnäckiger verankert ist. Entsprechend aggressiv müssen dann die Werkzeuge an die Kanten der Bleche angreifen.

Oxid entfernen: Drahtbürste ist gängige Methode

Das gebräuchlichste Werkzeug zum Oxid entfernen ist die Drahtbürste. Hiervon gibt es zwei unterschiedliche Ausführungen. Sind die Drähte fest in einen Träger eingespannt, so entsteht beim Bearbeitungsprozess eine Wechselbiegebelastung. Dies führt – bei höheren Eintauchtiefen – häufig sehr schnell dazu, dass die Drähte brechen und sich somit die Standzeiten der Bürsten stark verkürzt.

 

Die Alternative sind Federstahldrahtbürsten – ausgeführt als Schenkelfedern auf einer Rundbürste. Dies verhindert die Wechselbiegebelastung an der Einspannstelle und ermöglicht, deutlich stärkere Blech vom Oxid zu befreien.

Unser profiRounder im Einsatz gegen die Oxidschicht

Mit der profiRounder von der Karl Heesemann Maschinenfabrik verfügen Sie in Ihrem Unternehmen über eine Anlage für das Entgraten und das Verrunden von Kanten, die Sie durch den komplett modularen Aufbau individuell konfigurieren und bedarfsgerecht einsetzen können. Die flexible Einsetzbarkeit gilt auch für das Bearbeiten von Oxidschichten nach dem Laserbrennschneiden. Oxid entfernen mit Drahtbürsten leistet die profiRounder mit beiden der beschriebenen Technologien – in Abhängigkeit der Materialstärken und Ihren Anforderungen.

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